„Ich genieße es Brücken zu bauen, zwischen mir, die im Schatten und zugleich im Rampenlicht steht und dem Publikum auf der anderen 
Seite der Bühne. “

Meine Faszination: Das Handschattentheater!

Mit einfachen Mitteln und einer großen Liebe zum Detail entdecke ich immer wieder neue Ausdruckswege zwischen Licht und Dunkelheit.

Am meisten begeistert es mich, einen Schatten in seiner Wandelbarkeit zu erforschen und ihm ein Eigenleben zu geben. Manche Charaktere und Szenen entstehen durch minimale Fingerbewegungen. So hebt der fiktive Charakter Jean Philip de Lumiére seine

Augenbrauen hoch oder zwinkert schelmisch wenn ihm danach ist. Dies sind kleine Details, die mich dann oft für den intensiveren Ausbau eines Charakters oder einer Geschichte inspirieren. 


Andere Ideen im Schatten entstehen aus alltäglichen Momenten. Sei es im Park Menschen mit ihren Hunden beim Gassi gehen zu beobachten oder seien es die Spatzen, die morgens auf der Mauer zwitschern und turteln.

„Schattentheater ist ein Spiel Bilder aus scheinbarem Chaos heraus zu lesen.

Der „Aha“-Moment, der entstetht, wenn ein Bild erkannt wird, führt auch bei meinem Publikum oft zu einem spontanen Lachen. Ein einfacher Schatten spielt mit dieser Faszination und lässt Menschen ihre eigene Fantasie spüren.“